Judo
Judo zählt nicht nur in seinem Mutterland Japan zu den bekanntesten Kampfsportarten. Grundsätzlich für jede Altersgruppe geeignet, erfreut sich der Sport auch in Deutschland großer Beliebtheit – und das insbesondere im Kinder und Jugendbereich. Seit 1964 ist der sanfte Weg, wie JUDO übersetzt heißt, Teil der olympischen Bewegung.
Das Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ spiegelt sich in allen Facetten des Sports wieder, zum Beispiel beim Wettkampf oder der Ausübung von KATA. Zentral ist dabei der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist, das heißt ein bestimmter Erfolg soll mit dem geringstmöglichen Einsatz bzw. mit einem bestimmten Einsatz soll ein höchstmöglicher Erfolg erzielt werden.
Doch Judo ist mehr als nur Sport, er ist auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Verkörpert wird diese durch das Prinzip des gegenseitigen Helfens und Verstehens zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen. Die 10 Judowerte stellen den wichtigen Baustein in der Vermittlung der Sportart dar.



Sportangebot | Trainingszeiten | Trainingsort | Übungsleiter |
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Judo für Anfänger und Fortgeschrittene | Dienstag 17:00 – 19:00 | OBS Gymnastikraum | Heiko Börker, Petra Börker, Karolin Krispin, Nadine Heidelberg |
Judo für Erwachsene | Dienstag 19:00 – 22:00 | OBS Gymnastikraum | Heiko Börker, Petra Börker |
Judo für Anfänger und Fortgeschrittene | Freitag 17:00 – 19:00 | OBS Gymnastikraum | Heiko Börker, Petra Börker, Karolin Krispin, Nadine Heidelberg |
Judo für Erwachsene | Freitag 19:00 – 22:00 | OBS Gymnastikraum | Heiko Börker, Petra Börker |
Unsere Übungsleiter:
Heiko Börker
Tel: 05521 3002
e-Mail: heiko.boerker@kabelmail.de
Petra Börker
Tel: 05521 3002
e-Mail:
Nadine Heidelberg
Tel: 0151 58723205
e-Mail: nadine_heidelberg@web.de
Mats Marcus Müller
Tel:
e-Mail:
Karolin Krispin
Tel: 05521 998991
e-Mail:
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Fünf neue Kampfrichter im MTV Herzberg
In den letzten Monaten haben 5 Judoka des MTV Herzbergs bei der Kampfrichterintensivausbildung des Niedersächsischen Judo-Verbands (NJV) teilgenommen. Hierbei wurden Themen wie Regelkunde, Kommandos, Verhalten auf der Matte, sowie die Organisationsstrukturen außerhalb eines Wettkampfes durchleuchtet. Als Referenten und Ausbilder dienten verschiedene Kampfrichter und Landestrainer vom NJV. Der Landesverband hat das Konzept der Intensivausbildung neu ins Leben gerufen, welches mit einer Großen Freude von vielen Judoka aus ganz Niedersachsen aufgenommen wurde. Die Ausbildung endete mit einer Prüfung beim Löwenpokal-Turnier in Langenhagen, in der alle Teilnehmer der Prüfung, neben bereits Lizenzierten Kampfrichtern, auf der Matte schiedsten. Am Ende des Tages konnten sich Nika Kainer, Jette Hellwig, Mathis Malte Müller, Leonard Kunz und Mats Marcus Müller freuen, da ihnen ihre neuen Lizenzen überreicht wurden. Ab sofort stehen nicht nur Kämpfer vom MTV auf der Matte, sondern auch Kampfrichter.
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Judo-Mannschaft vom MTV Herzberg beim Bezirksligapokal in Braunschweig dabei
Die Judo-Mannschaft des MTV Herzberg traf sich am Samstagmittag, damit die Kämpfer mit dem MTV Bus nach Braunschweig fahren konnten. Es trafen sich die Mannschaften vom BJC Braunschweig, PSV Bremen, ASC Göttingen, JC Peine, JKSC Goslar und MTV Herzberg. Eine Mannschaft bestand aus weiblich bis63kg und weiblich über63kg, sowie männlich -66kg, -73kg, -81kg, -90kg und +90kg.
Die Mannschaft war die jüngste Mannschaft die je gestartet ist. Erstmals wieder seit 12 Jahren konnte die Judo Abteilung des MTV Herzberg eine eigene Mannschaft ohne Fremdstarter aus anderen Vereinen stellen. Die erste Begegnung ging gegen den JC Peine, die aus zahlreichen guten Kämpfern auswählen konnte. In dieser Begegnung konnten nur Karolin und Werner jeweils einen Punkt für die Mannschaft erkämpfen. Den darauf folgenden Kampf gegen den BJC Braunschweig konnte nur Mats Marcus sich einen Kampf sichern. Im letzten Kampf gegen den JKSC Goslar war Karolin und Werner auch die beiden Garanten für einen gewonnen Punkt. Da einige Kämpfer an dem Tag durch Krankheit stark gebeutelt waren und für 2 Teilnehmer der erste Wettkampf war, ist das Ergebnis fast zweitrangig. Denn der Startschuss nach den ganzen Corona-Jahren, wo keine Meisterschaften stattfinden durften, war ein toller Erfolg.
Die Mannschaft des MTV Herzberg bestand aus Linnea Reupert, Janette Stegmeier, Karolin Krispin, sowie Werner Mahlert, Leonard Kunz, Mathis Malte Müller, Mats Marcus Müller, und Marcel Mücke.
Die Mannschaft möchte sich für nächstes Jahr noch ein wenig verstärken. Wer also LUST hat, kommt gerne zum Judo-Training, Di. und Fr. von 19:00 bis 21:00 Uhr in der kleinen OBS Halle.
Bild 1: Die komplette Mannschaft des MTV Herzberg
Bild 2: Marcel Mücke
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Vor den Herbstferien trafen sich 23 Judoka und Kareteka zu einem gemeinsamen Training in der Halle. Den Anfang des gemeinsamen Trainings machten die Judokas. Der junge Trainer Mats Markus Müller hatte sich ein Programm ausgedacht. Für die Erwärmung wurden sich ein paar Runden warm gelaufen und anschließend ein Spiel gespielt. In der anschließenden Fallschule wurden das Fallen vorwärts, rückwärts und seitwärts geübt. Im Hauptteil wurde der Hüftwurf „O-Goshi“ Schritt für Schritt erarbeitet. Dazu wurde der Bewegungsablauf zuächst in mehrere Teilschritte zerlegt, die einzeln und langsam geübt wurden. Im Anschluss waren die Teilnehmer:innen in der Lage den O-Goshi zu werfen und richtig zu fallen.
Nach einer kurzen Pause ging das Karatetraining los, dessen Ziel es war, den Kindern und Jugendlichen die Verbindungen zwischen den beiden japanischen Kampfsportarten aufzuzeigen und den Judoka einen Einblick in die Grundtechniken des Shotokan-Karates zu geben. Nach einer Einführung in die Basics ging es an die Angriffe Oi-Zuki (Faustschlag) und Mawashi-Geri (Halbkreis-Fußtritt) sowie den Abwehrtechniken Age-Uke, Soto-Ude-Uke und Te-Nagashi-Uke. Anschließend wurden die Techniken zunächst im langsamen und kontrollierten Zweikampf weiter gefestigt, sodass daraufhin die Techniken aus einer hüpfenden Bewegung heraus ausgeführt werden konnten.
Abschließend wurden Karate- und Judotechniken in einer Kombination vereint. Die Angreifer:innen kamen mit zwei Faustschlägen vor, welche die Verteidiger:innen mit Blocktechniken abwehrten, und einem anschließenden Fußtritt, dem die Verteidiger:innen mit einer Bewegung auswichen. Anschließend konterten die Verteiger:innen mit dem zuvor gelernten Hüftwurf O-Goshi und einem Faustschlag.